Dummyseminar mit Annette Unkrig in Fockbek 

 

Am vergangenen Wochenende hatte ich kurzfristig die Möglichkeit bekommen mit Lumi bei einem Dummyseminar mit Annette Unkrig teilzunehmen. Ich habe mich über diese Möglichkeit sehr gefreut, lenke uns das WE, das wir komplett mit unserem Womo in Goosefeld verbrachten, doch von der Tatsache ab, das an diesem WE Jettes und Ilays Wurf gekommen wäre. 

 

Ich vereinbarte mit Annette zunächst das ich mit Lumi einzeln arbeiten würde, da sie mit Abstand die jüngste aus der Gruppe war und wir wollte die kleine Rakete nicht unnötig *hoch fahren*. So verbrachte ich den Vormittag vor allem mit warten und kam zwischen durch immer wieder kleine Einzel Einheiten mit Annette. Lumi löste alle Aufgaben mit Bravour und hatte viel Spaß an der Arbeit. 

In den Pausen war sie, wie auch schom beim TWT Elbwärts, total gelassen. 

 

Nachdem die Einzel Aufgaben immer schwerer wurden und ich einige sehr nützliche, für mich ganz neue, Tipps bekommen hatte (danke Annette!!), durften Lumi und ich am Nachmittag in der Gruppe mitarbeiten. 

Auch hier war Lumi zwar stets aufmerksam aber dennoch gelassen. Die Aufgaben in Gruppe waren für Lumi und mich schon eine Herrausforderung, die wir aber gemeinsam meistern konnten. 

 

Lumi merkte sich super die markanten Stellen, wo die Dummys lagen und ließ sich auch trotz Verleitmarkierungen sicher auf lange Distanzen einweisen. Ich weiß, ich bin schon wieder mal nur am schwärmen. Aber die Dummyarbeit mit Lumi ist so neu und anders für mich. Es macht mir einfach irre viel Spaß diese kleine Rakete zu führen! 

Nach einem sehr gemütlichen Samstag Abend, besuchten wir das Seminar (eigentlich nur als Zuschauer) am Sonntag noch einmal. Diesmal waren die F Hunde dran. 

Annette fragte mich spontan ob ich Lust hätte noch mal mit zu machen. Ich ließ mich nicht lange bitten. 

 

Bei dieser Aufgabe wurden die gleichen Stellen wie am Samstag gearbeitet, nur aus größerer Entferung. 

Lumi hatte sich die Stellen, zu meiner Verwunderung, eins A gemerkt. 

Nachdem sie bereits aus der Linie schon an jeder der Stellen gewesen war, kam mein Highlight. 

 

Links von uns fiel eine Wassermarkierung (die von einem anderen Hund gearbeitet werden sollte), rechts von uns war ein Lumi sehr vertrautes Suchengebiet. Die Aufgabe war es den Hund, gerade durch diese beiden Verleitungen ca.200m auf einen Hang zu schicken (ebenfalls eine Stelle die gut aufgebaut wurde!). Lumi löste diese Aufgabe wie ein alter Hase. 

Wow, habe ich gestaunt!! 

 

Diese kleine Maus macht mir soviel Freude und macht mich so stolz. 

Das es so werden würde mit meiner Arbeitsbine, das hätte ich nicht gedacht!! 


Dummytraining bei Dags Haase (DagsDogs) 
Verbunden mit einem Gruppen Foto Shooting und einem Mädels Wochenende bin ich am Samstag morgen um 6.00 Uhr in Richtung Hannover aufgebrochen. Eine ziemlich spannende Angelegenheit, denn es war meine erste Womo Tour ohne meine Männe, der das Womo sonst immer fährt. 
Jette legte sich wie immer sofort in den Keller des Womos, der zum Hunderaum umgebaut ist. Ihr Kumpels Mici und Casu, für die es die erste Womo Tour ihres Lebens war, waren noch etwas verunsichert. Die Hinfahrt nutzen Kathrin, Franzi und ich um uns gegenseitig erstmal auf den neusten Stand zu bringen. Schließlich nutzen wir sonst unsere Zeit, wenn wir mal Zeit haben, lieber zum trainieren. 
Fast pünktlich um 9.05 rollten wir auf den Parkplatz. Detlev erwartete uns schon und die erste Shooting Teilnehmerin auch. Und so ging es, nach einer kurzen Besichtigung des wirklich liebevoll gestalteten Platzes, los mit dem Gruppenshooting. 
Mein Tag verging wie im Flug. Während sich meine Mädels um die Hunde kümmerten oder aus den Liegestühlen herraus zusahen, was ich so trieb. Nach einem wirklich langen Shootingtag war um 17.00 Uhr dann Feierabend und Detlev machte für uns den Grill an. Einige Shooting Teilnehmer blieben zum grillen und so verbrachten wir den ersten Teil des Abends in wirklich sehr sehr netter Gesellschaft. Im zweiten Teil des Abends gab es einen typischen Weiberabend in unserem Womo. Mit viel Wein und viel Süßigkeiten haben wir viel gelacht!! DANKE meine Mädels!! Toll das es euch gibt!! 
Nach einer eigentlich viel zu kurzen Nacht, gab es am Sonntag morgen erstmal ein super leckeres Frühstück. Dann begann auch schon unser dreier Training mit Dags. Zuerst klärten wir die Baustellen und stellten viele Fragen. Dann starteten wir mit einem schrägen Voran auf eine markante Stelle. Erst jeder Hund ganz normal. Dann jeder Hund einmal über Kopf und dann jeder Hund einmal (seitlich) mit einem *rüber*.  So konnte Dags sich schon mal einen Eindruck von unseren Hunden machen. Danach baute Dags mit uns noch eine zweite Fallstelle auf. Diese lag für uns genau hinter der anderen Fallstelle. Zwischen diesen beiden Fallstellen war eine kleine Hürde in Form von Baumstämmen und einem niedrigen Gatter. 
Auch das längere voran nahmen die Hunde gut an. Dann baute Dags eine Schwierigkeit ein. Sie legte ein Suchengebiet für unsere Hunde aus. Die Hunde sollten kurz nacheinander arbeiten, so dass immer zwei Hunde im Suchengebiet waren.  Und obwohl unsere Hunde solche oder ähnliche Situationen kennen, hat man ihnen angemerkt ... das ist jetzt aber komisch... 
Dann kümmerten wir uns noch einzeln um die Hürde, die zwischen erster und zweiter Fallstelle lag. Da wir alle noch kein Kommando für ein Hinterniss hatten, dachten wir uns schnell welche aus und kamen dabei ganz schön ins trudeln. Aber nach einigem hin und her wussten die Hunde was wir von ihnen wollten. Dann sollten wir zurück zur ersten Startpostion gehen und den Hund über die alte Fallstelle (das Suchengebiet) auf die zweite Fallstelle schicken. Wie schon erwartet war Jette als wir dann dran waren wieder mal unsicher was sie nun machen sollte und wollte nicht richtig rausgehen. Also nahm sich Dags die Zeit und half mir mit Jette die Aufgabe durch zuarbeiten. Wir gingen noch einmal ganz nach vorne, direkt vor das Hinterniss. Dags warf Dummys, Jette durfte 2x einspingen. Beim dritten Mal sollte ich sie zurück halten. Jette war nun wieder richtig wach und heiß darauf zu arbeiten. Ich drehte sie um, lies sie alleine mit dem Rücken zum Hinterniss sitzen und ging zur Startpostion zurück. Nun rief ich Jette ab und schickte sie dann erneut. Diesmal ging sie mit Spaß und Freude raus, schnurgerade liefe sie über die alte Fallstelle, sprang über das Gatter, pickte ein Dummy, sprang wieder über das Gatter und kam freudig zu mir zurück. Puhhh endlich eine Lösung für unser Problem. 
Alle anderen Tipps von diversen Trainern hatten mir nicht wirklich weiterhelfen können. Wir müssen wieder mehr Spaß in die Arbeit bringen. Jette gewöhnt sich schnell Dinge an. Und so muss ich mir immer wieder etwas neues einfallen lassen, wie ich sie dazu bekomme freudig auf ein Voran zu gehen! 
Wir machten noch weitere Aufgaben und hatten noch sehr viel Spaß mit Dags. 
Danke liebe Dags, für deine Geduld mit uns und für dein tolles Training!! 

Unser Wochenende beim Nord Cup 2014! 

Das Womo war gepackt, Jannis und Paul gut versorgt,

so konnten wir bereits Freitag Abend aufbrechen. 

Eine gemütliche, entspannte Tour durchs alte Land. Einfach mal abschalten. Herrlich.

Lumi fand es sehr spannend,

das erste mal Womo fahren und machte es sich lieber auf meinem Schoß bequem.

Auch Jette war etwas durch einander, da Paul einfach fehlte.

Und so nahm sie seinen Platz zwischen unseren Sitzen ein. 

Ich hatte bereits die ganze Woche über versucht, nähere Infos zu dem Campingplatz in Bad Bederkesa heraus zu finden, aber dies gestaltete sich sehr schwierig! Und so standen wir Freitag Abend um 20.00 Uhr in Bad Bederkesa vor den Toren des Campingplatzes und ärgerten uns, da es auf dem seperaten Womo Stellpatz keinen Strom gab (den ich aber dringend für meine Akkus usw brauchte..) Wir überlegten was wir nun machen wollten, als eine Frau auf uns zu kam. Sie sprach uns an. "Ihr braucht Strom oder?" Etwas verdattert müssen wir wohl ausgesehen haben, denn was jetzt folgte war unser Hauptgewinn für dieses WE. Sie bat uns einen Stellplatz vor Ihren Garagen an, Strom und eine warme Dusche in ihrer Ferienwohnung! Wir konnten es garnicht glauben. 

So konnten wir super in das Wochenende starten. Am Samstag morgen fuhren wir schon früh zum Gut Vahlenbrook um von Anfang an den Ablauf und die Einteilungen mit zubekommen. Wir trafen viele bekannte Gesichter. Eine sehr nette und lockere Atmosphäre. Ich verteilte meine Flyer auf den Tischen und dann ging es auch schon los. Die Ansprache war kaum zu verstehen, da der Wind sehr stark war, aber dieser Wind hat uns den Regen ferngehalten!! {#emotions_dlg.ok}

Den ganzen Tag über lag ich mit der Kamera neben den Helfern, stand hinter den Teams und konnte sehr viel beobachten. Sehr spannend. Wie unterschiedlich die Leute ihre Hunde führen und wie unterschiedlich die Hunde reagierten. Ich hätte das tagelang so weiter machen können. Benny kümmerte sich um unsere Mädels. Lumi fand das alles natürlich sehr spannend. So viel los, manno man. Gegen mittag hatte sie sich daran gewöhnt das sie mit Benny mitgehen sollte und nicht immer bei mir bleiben konnte. 

Nach einem super schönen Tag folgte ein sehr lustiger Abend. Wir haben viel gelacht. 

Das aufstehen viel mir dann etwas schwer, aber nach einem Frühstück und einem Energiegetränk war ich wieder fit. Cool

Aufgaben Beschreibung: 

Aufgabe 4

Wir stehen im Wald auf einem kleinen Trampelpfad. Es gibt einen kurzen Einzel Work Up, ein Schuss fällt, aber es passiert noch nichts. Wir bleiben stehen, drehen uns etwas nach rechts ein. Eine Markierung (m. Schuss) fällt ca. 30m von uns entfernt. Nach der Freigabe schicke ich Jette, sie läuft zu tief und ist damit aus dem Wind. Nach ein paar Sekunden (die mir immer wie Minuten vor kommen) hat sie dann aber das Dummy und kommt schnell wieder rein. Wir drehen uns wieder gerade auf dem Weg, ein zweiter Schuss fällt und ein Mark fällt nach links. Wir sehen nur ein Stück der Flugbahn. Jette geht erst ein Stück gerade auf dem Weg. Dann driftet sie nach rechts ab (in Richtung erste Fallstelle), ich stoppe sie kurz und schicke sie nach links. Das Dummy hatte sie dann sehr schnell. 

Der Richter nahm sich noch kurz Zeit mir ein paar Tipps mit auf den Weg zu geben. Er sagte mir Jette sei zu unselbständig, bzw fragt zuviel. Das kenne ich ja schon. Das ist immer eine Schwierigkeit bei uns. Ich erklärte ihm das wir in letzter Zeit viel am einweisen gearbeitet haben. Ja, er bestätigte mir das einweisen war super, nur das war hier nicht gefragt ... Er gab mir den Tipp die Pfeife ein paar Wochen weg zu legen und nur Marks zu arbeiten. Am einweisen brauche ich nicht mehr viel arbeiten, das klappt ja super! {#emotions_dlg.embarrassment}

Die Fussarbeit war super - immerhin etwas - 10 Punkte

 

 

Aufgabe 5 

Wir stehen wieder im Wald, diesmal auf einem breiten Weg. Wir drehen uns nach rechts und gucken auf einen kleinen Pfad. Rechts vom Pfad fällt ein Mark (m. Schuss) ca. 30m entfernt. Auch hier ist Jette wieder etwas zu weit und muss kurz suchen, hat dann das Dummy und kommt schnell zurück (das war lange Zeit ein echtes Problem, weil Jette so zu mir zurück schlich... deswegen kann ich nicht anders als es zu erwähnen!). Danach fällt ein Schuss von rechts nach links , aber es fällt kein Dummy. Das sollt blind gearbeitet werden. Jette lässt sich etwas von dem Pfad ziehen und geht erst etwas gerade auf dem Pfad. Kurz gestoppt, rüber, Suchenpfiff, Dummy drin. 

Viel hat der Richter nicht dazu gesagt. 15 Punkte. 

Aufgabe 1 

Nach einer sehr sehr langen Pause im sehr sehr kaltem Wind. 

Wir stehen auf einem Weg auf einer Lichtung im Wald. Ein Einzel Walk Up. Wir bleiben stehen, ein Ententröter Geräusch ertönt, ich kann so schnell garnicht gucken (wurde auch nicht gesagt vorher) und ein Dummy fällt vor uns auf den Weg ca. 10m, Jette springt 2 Schritt nach vorne. Ein kurzes, aber deutliches Jette Fuss und ich habe sie wieder. Dann soll ich das Dummy holen. Jette bleibt nun brav sitzen. Danach gehen wir weiter Fuss und drehen uns dann nach rechts. Links vor uns ist ein Tümpel. In gerader Linie fällt ein Dummy ca. 50/60m in hohen Bewuchs. 

Sicherlich noch etwas durch den Wind, hatte Jette es nicht sofort, driftete etwas nach links und fragte mich wo sie nun hin solle. Ich schikte sie dann kurz rüber und dann hatte sie das Dummy auch gleich. 

Tja, sehr schade. Die Fussarbeit war bis auf den Aussetzer gut. Aber bleiben nur 6 Punkte. 

Und auch hier wieder - dein Hund fragt zu viel. ... Ich weiß! 

Aufgabe 2

Mein Highlight des Tages!! 

Wir gehen immer zu dritt in diese Aufgabe. 

Wir stehen im Wald auf einem kleinen Hügel. Der Richter zeigt jedem seinem Platz. Wir beginnen mit einer Suche. Zunächst fiel eine Markierung mit Schuss für den Hund rechts hinter uns. Jette sucht schnell und genau. 

Dann routieren wir einmal in der Gruppe. Wir sind nun mit einer Markierung dann. Jette hat endlich mal Punklgenau markiert!! Juhuuu!! Leider blieb sie jedoch mit Dummy stehen (ohhhh wie ich das liebe) und ich musste kurz pfeifen. 

Dann noch einmal routieren. Nun sind wir mit der Markierung rechts hinter der Suche dran. Jette musste kurz suchen, hatte dann das Dummy aber schnell!! 

 

18 Punkte!! 

 

Aufgabe 3 

Wieder langes warten und viele Geschichten zu dieser Aufgabe. 

Puh die war nicht ohne!! 

Wir stehen am Rand eines nett angelegten Ententeiches, direkt vor einem großem Baumstamm. Im Ententeich waren zwei kleine Inseln angelgt, aus dieser Perspektive eine vorne und eine dahinter. Als erstes flog eine Markierung von der vorderen Insel aufs Land. ca. 20m. und landet direkt hinter einem Busch. Die Hunde sollen über den Baumstamm gehen. Das war garkein Problem für Jette. Die hatte sie sofort und hat auch den Baumstamm hin und zurück mitgenommen! 

Dann drehten wir uns nach links und schauten zu den Inseln. Ein Mark fiel mit Schuss von der ersten auf die hintere Insel. Jette hatte schlecht markiert und hatte erst kurz vor der Landung mitbekommen das dort etwas flog. Naja. Sie nahm dann das Wasser nicht gut an und lief zur ersten Insel, die mit einem Steg mit dem Land verbunden war. Auf der ersten Insel (auf der es viele alte Fallstellen gab) musste ich sie stoppen und voran schicken. Sie nahm es aber nicht gleich an und so musste ich sie noch einmal stoppen nun saß sie so das ich sie rüber schicken musste.

Das nahm sie gut an, nun musste ich noch etwas puschen, aber dann war sie auf der zweiten Insel und hatte das zweite Dummy!! Juhuu. Den Rückweg wählte Jette wieder über die erste Insel.

Naja, immer hin, das Dummy war drin. 14 Punte!  


Training am 18.01.2014 

Nach einiger Disskusion wo wir denn nun trainieren - ich liebe Whats App - traf unserer Dummy Rudel heute wieder in Quickborn zu gemeinsamen Training. Zu unsererem Dummy Rudel gehören Kathrin und Mici (Jettes beste Freundin), Chrissi und Casu, Franzi unsere Richterin und Lilly unsere Richteranwärterin sowie halt wir, die Erdnukkels. 

Benny und ich hatten überlegt ob vielleicht Benny mal in der neuen Sasion mit Jette starten sollte. Und deswegen wollten wir das heute mal ausprobieren. Doch beide Hunde waren so verwirrt, das wir schnell wieder getauscht haben. 

Begonnen haben wir heute mit einem kleinen zweier Walk Up auf einer Wiese. Paul arbeitete diese Aufgabe mit mir und sprang prompt ein. {#emotions_dlg.fear} Jette macht ihre Sache mit Benny sehr gut, guckte aber immer noch mal wo ich gerade war. 

Danach gab eine kurze Suche. Nur einen Dummy für jeden Hund. Aber halt deutlich mehr versteckt als sonst. Damit haben wir erst vor kurzem angefangen. Die Mädels, Mici und Jette haben das heute sehr sehr gut gelöst. Paul und Casu hatten etwas Schwierigkeiten sich selber und ihren Nasen zu vertrauen.

Als nächstes wollten wir eigentlich *DAS L* machen, welches wir vom DagsDogs Seminar mitgenommen hatten. Da Paul uns aber zeigt das irgendetwas undifinierbares, aber besonders leckeres am Rand des Weges lag, stellten wir die Aufgabe etwas um. Zunächst gab ein langes Voran für jeden Hund. Danach sollte jeder Hund das voran laufen, nur halt als Back. Wie? Wir setzten die Hunde dort ab wo wir das erste mal gestartet waren, aber mit dem Rücken zur Laufstrecke und stellten uns vor die Hunde. Alle vier haben diese Aufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit erfüllt!! 

Da in diesem tollen Gelände eine wunderschöne Senke liegt haben wir diese heute mal anders genutzt, als bei letzten mal. (Da gab es eine Doppelmarkierung) Wir legten vier Dummys in die Senke und vier am Hang auf der anderen Seite. Einer nach dem anderen schickten wir unsere Hunde nun auf die ersten Dummys in der Senke. Alle vier reagierten schön auf den Suchenpfiff, obwohl der Hang schon sehr verlockend war. Als alle Dummys aus der Senke weg waren, schickten wir die Hunde wieder der Reihe nach. Diesmal mal durch die Senke auf den Hang an der anderen Seite. Hier waren schon ein paar Unterschiede zu merken, aber alle Hunde arbeiteten gut mit. 

Als nächstes warfen wir wieder vier Dummys in die Senke und gingen in einer Linie um ca 20m weiter zurück (also weiter weg von der Senke). Hierbei kam mir vor allem der Tipp von Carsten Schröder zu gute. Nämlich das ich auch genau den Weg gehe, egal was da kommt, den Jette später laufen soll. Und so war es auch. Sie lief Schnurrgerade durchs Unterholz!! Diesmal war es etwas schwer die Hunde unten in der Senke zu halten. Aber gerade bei Jette freue ich mich wenn sie Speed hat und auch mal etwas überläuft. 

Das fiel heute besonders auf. Jettes Schnelligkeit. Die Scheinträchtigkeit ist durch und Jette ist wieder voller Tatendrang. Gespannt wie ein Flitzebogen wartet sie auf meine Komandos. Sie bleibt aber immer ansprech und händelbar. Paul war heute eher eine Art Pausenclown. Aber Benny nimmt es mit Hunor und ärgert sich nicht darüber! 

In diesem tollen Gelände gibt es ein sehr kleinen Teich. Also bauten wir für Jette und Casu noch eine kurze Wassermarkierung ein. 

Ganz zum Schluss gab es dann noch ein Blind auf einer Wiese. Eine Stelle, die die Hunde schon vom ersten Walk Up kannten. Alle Hunde ließen sich toll auf die Stelle schicken. Unsere - zugegeben etwas parteische - Richterin und ihre Richteranwärterin, vergab 2x 18 Punkte und 2x 17 Punkte {#emotions_dlg.teeth}

 

Es macht so viel Spaß mit unserem Dummy Rudel. Die vier sind echt ein Team und so herrlich entspannt untereinander. 

Ich freue mich schon aufs nächste Training!! 

 

 

_____________________________________________________________________________________________________________________________________________

                                                                                                                           Tanja, 18.01.14


Bericht zur BLP am 03.10.13 in Sandesneben 

Eigentlich fing die BLP für Henning und Jette echt gut an.

Henning ist ein lieber Freund von uns, der Jette mit zur Entenjagd nehmen möchte und da ich selber keinen Jagdschein habe, durfte ich die BLP nicht selber führen!

... Sehr gut - war das Prädikat für die ersten beiden Fächer (Verlorenensuche und Hasenschleppe). Doch schon da war Jette beim Rückweg immer mit einem Auge bei mir. Da sie bei der ersten Schleppe durch andere Faktoren abgelenkt wurde, bekamen die beiden eine zweite Schleppe. Diese lief, nach Hennings Bericht echt gut. Okay durch atmen. 

Leinenführigkeit, war kein Thema. Und dann fuhren wir weiter zum Wasser. Ich hatte mir von Anfang an vorgenommen im Auto zu bleiben. Allerdings standen diese nicht sehr weit weg vom Wasser. Naja, Jette war ja den ganzen Tag erster Hund. Das Wasser war durch ein Tor von den Autos getrennt. Henning schickte Jette zur Ente. Der Schuss störte Jette, wie auch beim Training, nicht. Auf dem Rückweg stieg an einer anderen Seite aus dem Teich, als wo Henning stand. Und dann lief sie zum Tor (wo ein paar Zuschauer standen). Sie suchte mich, das war offensichtlich. Wenn das Tor nicht gewesen wäre, hätte sie sich wahrscheinlich vor mein Auto gesetzt. Das wars ... Mist. Super ärgerlich. 

Alle kleineren Probleme hatten wir im Vorfeld gut weg bearbeitet bekommen. Jette arbeitete super. Aber diese Prüfungssituation hat sie wohl ziemlich verunsichert. Ich kann ihr einfach nicht böse sein, sie wollte es nur mir bringen. 

Sie hat danach noch weiter gearbeitet (ausser Konkurrenz). Aber man hat ihr deutlich angemerkt das sie durch den Wind war, sie ist dafür einfach zu sensibel! 

Es war trotzdem eine tolle Prüfung! Und wir konnten wieder ganz neue Erfahrungen sammeln! 

Wir werden mal sehen wie es nun weiter geht. 


Clauert Cup (21.07.2013) bei Trebbin 

Irgendwie finden die Workingtests dieses Jahr immer unter extremen Wetterbedingungen statt. 

Dieses Mal war es sehr sehr warm. Schön sommerlich, aber halt warm. 

Und die lieben Mücken (die uns ja schon im Urlaub begleitet haben) haben wieder richtig zugelangt. 

 

Hier nun die Aufgaben: 

Aufgabe 3 (Guy Matter) 

Hundeführer, Hund und Richter stehen nahe eines Seeufers (Schilf). Es fällt eine Markierung ins Wasser, nicht besonder weit, gut sichtbar. Zunächst drehen sich jedoch alle um 180° um. Im Wald fällt eine Markierung (ebenfalls mit Schuss). Diese wird sofort gearbeitet. Danach drehen sich alle wieder zum Wasser um, nun wird die Wassermarkierung gearbeitet.  

Eine tolle Aufgabe, die gut zu lösen war: 20 Punkte :) 

Aufgabe 4 (Johnny Henriksen)

Hundeführer, Hund und Richter stehen wieder an einem Seeufer. Ein Schuss fällt und eine Markierung fällt aufs Wasser. Zunächst gehen aber alle (frei bei Fuss) dichter ans Ufer. Dann darf die Markierung gearbeitet werden. 

Joa, war auch super : 20 Punkte :) 

Aufgabe 5 (Johnny Henriksen) 

Hundeführer, Hund und Richter gehen auf einer Lichtung in Ufernähe (frei bei Fuss) einen Walk up. Es fällt ein Schuss und eine Markierung fällt in ein Gebüsch. Nach der Freigabe darf sofort gearbeitet werden. 

Es lief alles super klasse und dann kam Jette zurück, ich hatte das Gefühl sie wolle links an mir vorbei, ich gehe einen kleinen Schritt nach links, knicke um, falle fast hin, Jette erschickt sich, lässt das Dummy fallen, nimmt es sofort wieder auf und gibt es mir. Typisch ... 

Naja, Johnny Henriksen war mit unserer Arbeit insgesamt sehr zufrieden. Es war die beste Fußarbeit des Tages (bis zu den Zeitpunkt). Ärgerlich mit dem stolpern, aber es gab sehr faire 18 Punkte. 

Aufgabe 1 (Bent Müller) 

Hundeführer, Hund und Richter stehen im Wald. Zunächst soll der Hund 2 Dummys nach einander aus der Freiverlorenen Suche holen. Das Suchengebiet liegt frontal vor dem Team, am leichten Hang. Danach fällt eine Markierung, links vom Suchengebiet, gut sichtbar. Wenn die Markierung gearbeitet wurde soll noch ein Dummy aus der Suche geholt werden. 

Wir hatten eine recht lange Pause vor dieser Aufgabe. Und es war Mittag geworden und somit auch deutlich wärmer, dies alles erklärt denke ich warum Jette so langsam gearbeitet hat. Ich schein ziemlich nervös gewirkt zu haben, denn Bent sagte zu mir "Take it easy, your Dog did a good Job!" (Leicht gesagt dachte ich mir!) Ja, sie war zwar langsam, aber sie hat gut gearbeitet. Und deswegen gab es 19 Punkte. 

Aufgabe 2 (Anja Helber) 

Hundeführer, Hund und Richterin gehen (frei bei Fuss) einen leichten Hang hinab. Links im Wald gibt es ein kleines Treiben (nicht sehr laut). Dann fällt links im Wald eine Markierung mit einem Ententröter. Wenn die gearbeitet wurde ging man weiter den Hang hinunter Richtung Wasser. Während man geht fällt ein Schuss und eine Markierung von links nach rechts ins Wasser (schlecht zu sehen, aber gut zu hören). Wenn die Markierung gefallen ist, geht man noch ein Stück weiter aufs Wasser zu. Und schickt dann den Hund. 

Hm, also Jette bleibt halt meistens nicht sitzen wenn ich bei einem Walk up stehen bleibe, aber sie steht sicher neben mir. Die Markierung im Wald hatte sie auf den Punt. Bei der im Wasser hat sie leider etwas gerändelt und brauchte etwas bis sie das Dummy hatte. (Das ich ganz wo anders vermutet hatte!) 

16 Punkte. 

 

Es war ein schöner Tag, wenn auch etwas heiß!! 

Ich habe mich gefreut ein paar neue Gesichter kennen zulernen. :) 


Seminarbericht 
Dummyseminar mit Carsten Schröder am 05./06. und 07.04.2013 auf Gut Tangstedt 

Es tut mir erst einmal sehr leid, dass ich erst jetzt dazu komme einen Bericht über das Seminar zu schreiben. 
Dabei war das ganze Wochenende super toll. Wir hatten (außer Freitag) totales Glück mit dem Wetter 
und wir hatten an jedem Tag eine super Stimmung in den Gruppen. 

Ich verbrachte die meiste Zeit auf dem Bauch liegend und mit der Kamera vor der Nase. Aber so konnte ich auch 
sehr viel von den einzelnen Aufgaben und Teilnehmern mitbekommen. Dies hat mir persönlich ganz viel gebracht und 
ich fand es wie immer fazinierend wie die unterschiedlichen Teams zusammen gearbeitet haben. 

Am Samstag hatte ich, da Jette wegen ihrer Läufigkeit ausfiel, Anton dabei und habe mit ihm mitgemacht. 
Es war eine ganz andere Erfahrung. Er war sehr nervös und leider auch laut. Gearbeitet hat er bis zu einem 
gewissen Punkt super. Leider lies er sich nach einer Weile nicht mehr wie gewohnt händeln, was es etwas
 schwer machte die Aufgaben zu lösen. 

Benny und Paul haben immer mal zwischen durch eine Aufgabe mit gemacht. 
Besonders beeindruckend fand ich persönlich das Treiben am Freitag Abend, bei dem die Hunde parallel im 
Suchengebiet gearbeitet haben. 

Unser Highlight war das Finale am Sonntag Abend mit Carsten. Wir hatten die Möglichkeit alleine und ganz in 
Ruhe mit Hunden mit Wild zu arbeiten. 
Jette hatte bis dahin einmal ein Kaninchen getragen, auf Amrum. Auch hier hatte sie weder mit Kaninchen 
noch mit der Ente ein Problem. Außerdem hatte sie zum ersten mal eine Schleppe gearbeitet. Und hat dies
-laut Carsten- super gemacht. 

Für Paul war es das erste mal überhaupt das er Wild aufgenommen hat. Doch er war cool und suverän wie wir ihn 
kennen. 

Wir sind besonders stolz darauf wie artig unsere Hunde das ganze WE trotz Läufigkeit und Rüden Besuch waren! 

Das ganze Seminar hat uns wieder viel Spaß gemacht! Es war schön euch alle mal wieder gesehen zu haben bzw. 
euch kennen gelernt zu haben! 
Das nächste Seminar ist schon in Planung!!!! 

Aufgabenbeschreibung vom Nord Cup 2013 (A) 

 

Aufgabe 1 (Carsten Schröder) 

Hund an einem mit einem Stock markierten Platz absetzen und alleine weiter zum Richter gehen. Vom Hund ausgesehen links fällt ein Schuss und eine Markierung vor einen Wassergraben. Auf Freigabe den Hund zu sich rufen. Und wieder nach Freigabe auf die Markierung schicken. Danach ca. 8m (ich bin nicht gut im schätzen) Fussarbeit zum nächsten Stop (wieder durch einen Stock markiert). Dann wieder Schuss und eine Markierung, die in einem kleinem Wald landet. (die Hunde müssen auf dem Weg dahin noch über einen Baumstamm) Wenn die drin ist, umdrehen. Noch ein Schuss noch eine Markierung (wieder vor dem Wassergraben, aber an einer anderen Stelle als vorher). 

 

Naja. Es war unsere erste Aufgabe. Jette hat nicht so gut markiert und musste dementsprechend suchen. 

Aber alle drei Dummys gefunden, Fussarbeit ok : 14 Punkte 

 

Aufgabe 2 (Heike Reichelt) 

 

HF, Hund und Richter stehen auf einer Wiese am Waldrand. Ein kleines Stück Fussarbeit. Im Wald fällt ein Schuss und eine Markierung fällt. Diese wird auch gleich gearbeitet. Danach weiter gehen. Und das gleiche noch mal (in der Verlängerung). 

 

Jette ist wirklich super Fuss gegangen. Hat die Geländeübergänge super angenommen und auch beide Marks recht schnell gehabt. 

Auf dem Rückweg legte sie dann einen kleinen Stop ein (weil sie mal für kleine Jettis musste {#emotions_dlg.wonder}). 

Und ja ich hatte meinen Hund vorher lösen lassen, aber Püppi erledigt das ja neuerdings lieber in der Aufgabe! {#emotions_dlg.devil}

Dafür gab es dann sehr großzügige 9 Punkte, was wirklich ärgerlich ist, weil es sonst super lief!!! 

 

Aufgabe 3 ( Rainer Scesny) 

HF, Hund und Richter stehen im Wald. Der Richter wirft eine Markierung mit einem *Brrt* ca. 10m vor den Hund. Umdrehen, ca. 10m Fussarbeit. Eigentlich sollte während der Fussarbeit ein Schuss fallen, fiel bei uns aber nicht. Wieder umdrehen schicken. Wenn das Dummy drin ist wieder umdrehen. Dann fiel noch eine weite Markierung mit Schuss in den Wald. 

 

Was soll ich sagen : 20 Punkte Lächelnd

 

Aufgabe 4 (Henk Slijkhuis) 

HF, Hund und Richter stehen im Wald und gucken auf eine Wiese. Dort findet ein kleines Treiben statt. Ein Schuss ein Mark fällt auf die Wiese, sofort zu arbeiten. Die Hunde müssen durch ein Stück Wald und dann auf die Wiese. Danach geht das Treiben noch ein Stück weiter und ein Dummy fällt mit Schuss direkt an die Waldgrenze. 

 

Jette hat super gearbeitet :19 Punkte!! 

 

Aufgabe 5 (Ronald Pfaff) 

 

Wir sind wieder im Wald. 

HF, Hund und Richter treffen sich auf einem Waldweg. Etwas Fussarbeit, Sitz aus der Bewegung (zumindest habe ich es so verstanden und gemacht), Hund bleibt alleine sitzen, Richter bleibt etwas entfernt auf dem Weg stehen, der HF geht ausser Sichtweite des Hundes hinter einen Baum. Es fällt ein Schuss. Zurück zum Hund, Fussarbeit auf den Richter zu. Dann zu dem Punkt wo der HF beim Schuss stand. Dann den Hund in eine Suche schicken. 

Jette war wieder mal klasse. Nachdem sie das erste Dummy gepickt hatte blieb sie kurz stehen und dann habe ich ZU MEINER Sicherheit gepfiffen. 

OT Ronald: Schade das du pfeiffen musstet!!  

Das waren die 18 Punkte. 

 

Insgesamt bin ich total zufrieden mit meiner Püppi!! {#emotions_dlg.heart}


Inselseminar mit Carsten Schröder am 03.03.2013 

 

Sehr spontan bekam ich die Möglichkeit beim Inselseminar mit Carsten Schröder auf Amrum dabei zu sein. Und so fuhr ich am Samstag mittag nur mit einer Tasche und meiner Jette los in Richtung Dagebühl. Mein Auto blieb auf dem *Inselparkplatz* stehen und Jette und ich nahmen die Fähre nach Amrum. Jette war total entspannt. Da erst noch die Sonne schien nahmen wir oben auf dem Außendeck platz und warteten bis die zwei Stunden Fahrt vorbei war. Von der Fähre wollte ich dann mit dem Bus nach Norddorf. Dieser war proppe voll! Jette störte es überhaupt nicht. Der kleine Fußmarsch zum Schullandheim Ban Horn war dagegen eine Wohltat. 

Um 17.00 Uhr kam ich bei Ulrike, die mir netter weise ihre Couch angeboten hatte, an. Kurz packte ich meine Sachen aus und zog mich einmal um. Dann ging es schon los zu Abendessen. Ein sehr netter und vor allem lustiger Abend, lies mich auf ein tolles Seminar hoffen. Und so war es auch. 

Nach einem eben so lustigen und leckerem Frühstück mit Ulrike und Carsten ging es dann los. Zufällig fand Carsten ein totes Kaninchen in der Garage und fragte in die Runde ob jemand Interesse hätte. Na klar hatte ich Lust auszuprobieren wie Jette auf *echtes* Wild reagiert. Und so zeigte Carsten ihr zunächst das Kaninchen. Sie probierte einmal aus wie sie es am besten tragen konnte und brachte es freudig zu mir! Feines Mädchen!!! 

Da ich nur diesen einen Tag teilnehmen konnte, durfte ich in beiden Gruppen (A und F) mit machen. Dies war sehr sinnvoll wie sich rausstellte. Jette tat sich sehr schwer mit dem Gelände bzw. den Geländeübergängen. Die Dünen und Heide?! Landschaft kam ihr sehr komisch vor. Aber sie arbeitete fleissig, wie ich es von ihr kenne. 

Die erste Aufgabe war ein Walk up auf einem Weg. Links fielen Markierungen in die Heidelandschaft. Da Jette ja bekanntermaßen ein Erdnukkel ist, hatte sie große Schwierigkeiten die Markierungen zu sehen. Also stellten wir uns kurzer Hand auf den kleinen Wall der den Weg von dem Heidkraut trennte. Dann konnte Jette auch gut sehen und gut arbeiten. 

Die zweite Aufgabe fand ich persönlich super klasse. Wir standen mit zwei Teams auf einem Dünenkamm. Vor uns Heidekraut, der Weg und wieder Heidekraut (das in dem davor schon gearbeitet wurde), hinter uns eine riesige Pfütze im Heidekraut. Zunächst sollten die Hunde jedoch sitzen bleiben und jeder HF sollte zwei Dummy oben auf Kamm (jeweils auf seiner Seite) auslegen. Als erstes wurde eine lange Markierung aus dem Wasser gearbeitet. Jette hatte hier überhaupt keine Schwierigkeiten und machte ihre Sache super. Danach sollten wir uns umdrehen und es flog eine Markierung auf den Weg zwischen dem Heidekraut. (Für Jette warf Carsten etwas weiter, in das Heidekraut) dies machte ihr große Schwierigkeiten, weil sie wie vorhin schon beschrieben nicht über das Kraut hinweg gucken konnte! Das Voran war wieder kein Problem. 

Im nächsten Schritt flog erst eine Markierung auf den Weg, als Memory. Denn davor wurde wieder ein Wassermark gearbeitet. Jette brauchte beim Memory etwas Hilfe. Das dies (also das Memory an sich) eine Baustelle ist, weiß ich ja. 

Zwischendurch hatte ich die Möglichkeit etwas zu fotografieren. 

Nach einer schönen Mittagspause im Innenhof des Schullandheimes bei strahlendem Sonnenschein, ging es dann mit der F weiter. 

Wieder standen wir auf dem Dünenkamm. Nun wurden als erstes ein Suchengebiet ausgelegt. (der Weg dahin führte durch das Heidekraut, über den Weg, wieder durch Heidekraut, über die ganzen alten Fallstellen, ein kleines Stück die nächste Düne hoch) Erstmal arbeitete aber jeder Hund eine Doppelmarkierung im *Wasser*. Da wieder recht lange Zeit vergangen war (zumindest für Jettes Erinnerungsvermögen) tat sie sich beim einweisen ins Suchengebiet etwas schwer. Blieb aber (wie immer) lenkbar und so kamen wir gemeinsam ans Ziel. Diese Aufgaben wiederholten wir komplett und beim zweiten mal lief es deutlich besser. 

Langsam merkte ich das Jette etwas müde wurde bzw. erstmal wieder Sicherheit brauchte. Wenn ich sie einmal korrigiere beim Voran, *fragt* sie beim nächsten mal sofort nach. Wieder eine neue Baustelle!! 

Danach waren aber zum Glück erstmal weite Markierungen in einer anderen Düne dran. Das Gelände war/ist ein Traum. Zunächste wurde eine Doppelmarkierung gearbeitet. Danach eine Markierung mit Verleitung. Jette ging bei der einen Markierung den Weg des geringsten Wiederstandes. Also arbeiteten wir uns mit Carstens Hilfe noch mal ganz langsam und Schritt für Schritt daran, das Jette auch in diesem Gelände den direkten Weg geht. Und das hat super funktioniert. 

Die Zeit ging viel zu schnell vorbei. 

Und plötzlich mussten wir schnell zur letzten Fähre. Diese Fahrt gefiel mir viel besser. Schließlich saßen wir in einer netten Runde zusammen und hatten viel Spaß. 

 

Ich habe wieder sehr nette und lustige Menschen kennengelernt, wir haben viel gefachsimpelt und uns ausgetauscht. 

Vor allem aber die herzliche Organisation von Ulrike, Katja und Jan machten dieses Seminar zu etwas sehr besonderen!!! 


Dummyseminar in Hollenstedt am 03.02.2013

 

Unser erstes Seminar in 2013! 

Um 9.30 Uhr trafen sich insgesamt 11 Teams auf dem herrlichen Gelände, was uns Harald, netterweise zur Verfügung stellt! (Vielen Dank dafür!)

Bei ca. +2 Grad ging es nun daran die Gruppen einzuteilen. 

5 Teams gingen erstmal mit Bea mit und die anderen 6 Teams zu Michael. 

Benny und ich arbeiteten getrennt, was auch eindeutig nötig war. Unsere Hunde haben ewig nicht mehr in einer Gruppe mit fremden Hunden gearbeitet. 

Unsere Gruppe fing auf der moorastigen Wiese an mit Basics. 

Jette hatte zunächst arge Probleme das Gelände anzunehmen und war unter anderem von den Mäusen, die über ihre Pfoten huschten, etwas durch den Wind. 

Ebenfalls neu für Jette war das zwei Hunde gleichzeitig in die Suche geschickt wurden. Sie machte ihre Sache aber gut und lies sich nicht zum spielen verführen. Zum Schluß dieser Einheit gab es noch eine Markierung mit Schuss. 

Danach ging unsere Gruppe zu Michael Walther. 

Auf einem Steg zwischen zwei Teichen sollte ein scheinbar einfaches Voran gearbeitet werden. 

Wenn der Hund sich auf dem Rückweg befand, fiel ein Mark mit Schuss. Eine riese Verleitung natürlich. 

Aber Jette löste auch diese Aufgaben zu meiner vollkommenen Zufriedenheit und war eindeutig froh wieder *festen* Boden unter ihren Pfoten zu haben. 

Das lange Konzentrieren in der Gruppe fiel Jette jedoch ziemlich schwer. 

Die nächste Aufgabe war ein recht langes Voran mit dem Ziel, Dummys aus dem aufgeschichtetem Osterfeuerhaufen zu picken. 

Jette und ich waren als erstes dran und zu meinem verwundern hatte sie keine Schwierigkeiten in dem Haufen zu *stöbern*. 

Nach einer Mittagspause ging es für uns wieder auf der Moorwiese weiter. 

Lange Vorans, über Gräben und durch das unwegsame Gelände. 

Jette war hier deutlich langsamer im arbeiten als auf trockenem Boden, aber sie hat auch hier alles bestens gelöst. 

 

Nach einer weiteren Pause, in der ich dann doch noch dazu kam ein paar Fotos zu machen, ging es für uns nochmal weiter. 

Eine letzte Aufgabe. 

Wir standen wieder auf dem Steg zwischen den Teichen. 

Auf dem Weg zu unserem Zielpunkt lies Michael 10 Dummys fallen. 

Wir waren als letztes aus der Gruppe dran. 

Eine Markierung fällt mit Schuss. Zunächsten sollten wir uns aber umdrehen und ein Voran arbeiten. 

Danach die Markierung, danach wieder ein Voran. 

Jette hat auch hier alles super gemacht. 

Dieses Mädel macht mich einfach nur stolz. 

Und auch meine Männer, von denen ich leider nicht viel gesehen habe, waren sehr zufrieden mit sich :) 

Ein rundum gelungener Tag!! 

Danke Bea!! Danke Michael!! 


Seminar mit Bea Eddelbüttel am 03. und 04.11.12 
 
 
 
auf Gut Tangstedt 
 
Ein persönlicher Rückblick: 
Ich war es ja die sich das Thema -Basics- gewünscht hatte. Und das hat sich als gute Entscheidung herraus gestellt. Denn wie es der Name schon sagt, ist es die Basis für alles andere. Fußarbeit war am Morgen des Sonntags ein wichtiger Teil. Und auch ich musste merken das meine Jette und ich erstmal wach werden mussten. 

Dann machten nacheinander einzeln ein tolle Kombinations Übung. Drei Markierstäbe wurden auf die Wiese gesteckt. Vom HF (Hundeführer) und Hund aus in gerader Linie nach Vorne (ca. 15m), im 45° Winkel nach rechts und im 45° Winkel nach Links. Nun wurde die Aufgabe für jeden verändert. Distanzen erhöht, Reihenfolge der Abarbeitung verändert. Uns stellte Bea folgende Aufgabe: Hund sitzen lassen, gerade aus 2 Dummys auslegen. Zurück zum Hund, Voran schicken. Nach rechts 2 auslegen. Schicken. Nach links 2 auslegen. Schicken. Und dann wieder in die Mitte, danach nach rechts und zum Schluss nach links. (jeweils die 2.ten Dummys holen). Jette hat die Aufgabe super gearbeitet. 

Die zweite Aufgabe wurde auch wieder für jeden Hund angepasst. HF und Hund blicken auf die weite Wiese. In gerader Linie nach vorne (wieder ca. 15m) wurden wieder 2 Dummys vom HF ausgelegt. Auf dem Rückweg des HF, beginnt ein Treiben im Rücken des Hundes. Die Dummys fielen für Jette über einen Graben der sich in einem Knick befand. Der Hund musste also alleine markieren. Wenn der HF wieder beim Hund ist, eindrehen (um 180°) und in die Suche schicken! Jette stockte kurz etwas, nahm dann aber den Geländeübergang gut an und fand rasch das erste Dummy. Dann mussten wir uns wieder um 180° drehen, Voran auf die ausgelegten Dummys. Wieder eindrehen nochmal in die Suche. Dieses mal nahm Jette den Übergang sofort an. Danach noch einmal Voran!! 
Jette hat auch diese Aufgabe super gelöst. Ich war wieder mal sehr stolz auf sie. Am meisten freute mich wie toll sich Jette an mir orientiert hat und sich sofort immer richtig ausgerichtet hat, ohne das ich viele Kommandos benutzen musste. Noch im Sommer war dies eine große Baustelle. Die besten Tipps habe ich im Sommer (ebenfalls von Bea) beim Seminar in Böhmsholz bekommen! 
Dann war die faszinierenste Aufgabe an der Reihe. Ein sehr langes Voran wurde aufgebaut. Erstmal Fussarbeit in der Linie. Die Dummys wurden dann sichtig ausgelegt. Erst wurde aus einer Entfernung von ca.60m geschickt. Dann wurden nochmal sichtig Dummys ausgelegt und die Distanz erhöht. (Ca 150m - ich bin schlecht im Schätzen)  Jette arbeitete als letzte. Und stockte (wie von mir erwartet) nach ca. 50 Meter. Doch dieses Mal sollte ich ihr nicht helfen. Ich bekam von Michael die Anweisung mich umzudrehen (urgs, ich wäre am liebsten geplatzt!!!) Michael half ihr etwas den richtigen Weg wieder zufinden. Dann machte es klick. Und dann lief sie wieder selbst ständig. Wir entschieden uns für eine Wiederholung. Dieses Mal war Jette als erstes dran und lief die 150m super durch :) Ich habe mich sehr gefreut. 

Es gab zum Schluss dann noch eine kleine WT Aufgabe, die von Michael bewertet wurde. HF und Hund stehen vor einem Graben (diesesmal mit etwas weniger Bewuchs). Auf der Wieder hinter dem Graben fällt ein Mark mit Schuss. Dann mussten sich HF und Hund nach links eindrehen, Hund sitzen lassen, vom Hund weggehen (ca. 20m) Hund zu sich rufen, im Fuss zurück zu Ausgangspunkt. Wieder eindrehen - schicken! Jette zögerte etwas auf dem Rückweg am Graben. Und die Drehung war etwas unsauber : wir hätten ca. 16 Punkte bekommen!! 

Mit Jette war ich suuuper zufrieden!! Die Maus war einfach (mal wieder) toll. Und ich habe tolle Ansätze mitbekommen, an denen ich weiter arbeiten kann. 

Auch auf meine Männer (Benny und Paul) war ich sehr stolz. Die beiden haben ebenfalls super gearbeitet. Paul hatte einen kleinen Kulturschock. Es flogen recht wenig Dummys. Viel Kopfarbeit wurde gefragt.  Die beiden konnten einen großen Schritt in die richtige Richtung tun!! 

TWT in Renzow am 20.10.2012 

 

 Aufgaben Beschreibung : 

Aufgabe 1 und 2 wurden kombiniert, aber einzeln gewertet. (Arndt Griese)

HF, Hund und Richter stehen auf einem kleinen Trampelpfad in einem Laubwäldchen. 
Der Richter wirft eine Markierung. (die wird aber noch nicht gearbeitet) 
HF und Hund drehen sich um 180°. Eine weitere Markierung wird von einem Helfer geworfen. 
Man sieht nur etwas die Flugbahn, die Fallstelle nicht. 
Diese Markierung wird sofort gearbeitet. 
Danach drehen sich HF, Hund und Richter wieder um 180°. 
Nun soll der Hund das erste Mark als Suche arbeiten. (in dem Gebiet liegen noch 6 weitere Dummys) 
2 sollen gearbeitet werden. 

Nun was soll ich sagen?? 
Als wir fertig waren applaudierte Arndt

einen Punkt zog er uns für eine etwas unsaubere Abgabe nach der 1 Markierung ab. 


Also 19 für die Markierung und 20 für die Suche! 

Aufgabe 3 Petra Lockhoff 
HF, Hund und Richter stehen auf einer kleinen Lichtung im Wald auf einem Hügel. 
Rechts fällt eine Markierung, die holt der HF. 
Während der HF auf dem Rückweg ist fällt links (vom Hund aus) eine weitere Markierung in eine Senke. 

Bei unserem Schnuppi (Weser Cup) war genau so eine Aufgabe unsere Schwierigkeit. 
Jette himmelte damals nur Mutti an. 
Sie hat dazu gelernt: 20 Punkte  

Aufgabe 4 Petra Lockhoff

HF, Hund und Richter stehen wieder auf der Lichtung. 
Kurze Fussarbeit, eine Markierung fällt, wird aber nicht gearbeitet. 
HF, Hund und Richter drehen sich um 180°. 
Eine weitere Markierung, die wird sofort gearbeitet. 
Danch wieder Drehung um 180° kurze Fussabeit. 
Dann wird die zuerst gefallene Markierung gearbeitet. 

Auch hier gab es wieder einen Punkt abzug für die die etwas unsaubere Abgabe : 19 Punkte 


Aufgabe 5 Marcus Lockhoff

HF, Hund und Richter stehen auf einer großen platten Wiese am Waldrand. 
Vom Startpunkt aus etwas Fussarbeit zum nächsten Markierstab. 
Es fällt eine Markierung halb rechts, ca. 50m. 
Kurz warten. Umdrehen. Zurück zum Startpunkt. von dort aus schicken. 

Jette hätte gerne das Pferd, welches auf der Wiese direkt hinter der Fallstelle stand. Verbellt. 
Machte aber nur einen Sprung in seine Richtung. Entscheidet sich dann aber doch lieber zu arbeiten  

19 Punkte


Aufgabe 6 Marcus Lockhoff 

gleiche Wiese wie bei 5. 
Anderer Standpunkt. 
Wieder zwei Markierstäbe. HF, Hund und Richter gehen gleich zum 2. 
Hund ablegen! 
HF und Richter gehen zum ersten Markierstab. 
Während wir weg gehen fällt eine Markierung. 
Zum Hund zurück gehen, schicken. 
so der Plan. 

Jette kennt es überhaupt nicht das sie liegend markieren soll. 
Wenn sie liegt arbeitet eigentlich Paul bei uns.  
Sie hat auch überhaupt nicht auf das Geräusch reagiert (es wurde nicht mit Schuss gearbeitet!). 
Also musste ich einweisen. Was uns am Ende dieses Tages doch recht schwer fiel. 
Ich wusste ja auber auch nur ganz grob wo das Dummy lag.  
Naja was soll ich sagen: 6 Punkte.