... zu *uns* gehören...

... mein Mann (Benny), unser Sohn (Jannis), unsere Labradore (Paul, Lumi,Jamie und Ahsoka), der Dackel (alias Skipper) und ich (Tanja), die diese Seite hegt und pflegt. Wir wohnen nördlich von Hamburg im schönen Schleswig-Holstein. Wir lieben die Nähe zu unseren Küsten und das rauhe Klima hier "oben". Gemeinsam mit meinen Eltern haben wir uns unsere kleine Oase geschaffen. Viel Platz für Kind und Hund und ein funktionierendes miteinander, in dem es Pflichten aber auch viele Freiheiten gibt. 

 

Wir lieben die Dummyarbeit und alles was dazu gehört, die Natur einfach mal anders wahr nehmen als nur auf einem Sparziergang. Unsere Hunde für uns Familienmitglieder, erst dann Partner im Sport und Zuchthunde. 

...wie wir zum Hund kamen...

2005 befreiten wir unsere Hündin Bobina aus einem Kuhstall, in dem sie saß weil ihr Herrchen gestorben war und niemand sie haben wollte. Sie war extrem scheu, misstrauisch und hoch gradig bissig anderen Hunden gegenüber. Sie wurde mit Sicherheit auch misshandelt. Es waren keine einfachen Jahre, aber wir versuchten es ihr so schön wie nur irgendmöglich zu machen. 2008 wollten wir uns gerne einen zweiten Hund anschaffen. Es kamen nur Welpen in Frage, alles andere hätte Bobina nicht akzeptiert. Wir wollten einen Hund der aktiv ist, mittelgroß, kinderlieb und nicht zu langes Fell hat. Also entschieden wir uns für einen Labrador. Völlig unüberlegt und naiv kauften wir unsere Emma, von einem netten älteren Ehepaar in der Heide. Emma lebte leider nur 4 Tage in unserer Familie, dann starb sie qualvoll, vermutlich an Parovisose. Deswegen können wir aus Erfahrung sagen: 
Augen auf beim Welpenkauf

 

Wir mussten eine Wartefrist einhalten damit sich ein neuer Welpe nicht auf unserem Grundstück ansteckt. Diese Zeit nutzten wir um uns zu informieren. Wir versuchten durch dieses Wirrwar an Vereinen und Abkürzungen durch zusteigen.

Alle 8 auf einem Bild (vlnr. Tanja, Lumi, Paul, Jamie, Benny, Ahsoka, Jannis & Skipper auf dem Arm), Ende 2019

...und warum es immer mehr wurden...

Nach der Wartefrist kaufen wir uns unseren Paul . Familie Freche aus Kiel führte uns in die Retrieverarbeit ein und zeigten uns wie man ein verantwortungsvoller Züchter ist. Paul war (ist) unser Sonnenschein. Alles war so leicht mit ihm (bis die Hormone kamen)... Nach einem Urlaub 2009 ließen wir Bobina über die Regenbogenbrücke gehen. Heute sitzt sie im Himmel, neben meinem Opa auf einer Couch. Eine wunderbare Vorstellung. 

 

2010 veränderte sich unser Privatleben und der Wunsch nach einem zweiten Labrador wurde größer. Anfang 2011 zog dann unsere Jette bei uns ein. Sie war ein absoluter Traumhund und mein Beweiß das auch Showlinien Hunde sehr wohl toll arbeiten können. Mit Jette kam ich noch intensiver in die Dummyarbeit und lief meine ersten Workingtests. Gleich beim ersten waren wir Platziert (3. Platz, n. St., 2 Punkte weniger als der 1.Platz). Jette war genau das was unter einem Prüfungshund versteht. Im Training lief es mal so und mal so, aber bei einer Prüfung war sie immer 100% da. Mit Jette kamen die ersten Gedanken über das Thema Zucht. 2013 bekamen wir dann unseren Zwinger - Erdnukkel's (Warum Erdnukkel's?). Beim ersten Wurf blieb Jette leider leer. 2014, so war der Plan, sollte es einen zweiten Anlauf geben. Paralell dazu wuchs in mir der Wunsch mir einen Arbeitslinien Labrador zu kaufen. Beim stöbern durch die DRC Liste stieß ich auf Kathleen Schneiderheinzes I-Wurf. So kamen wir zu unserer Lumi (Ilumina von Coffeemilk&Sugar). 

 

Im September 2014 verstarb meine Jette mit 6 Welpen unter ihrem Herzen. Es ist so ziemlich das schlimmste was man sich als Züchter vorstellen kann. Durch einen Wurf seine eigene Hündin zu verlieren. 

Tausend Dank an meine Mama, die dieses Foto von unserem Rudel im Sommer 2014 gemacht hat.

Da Kathleen unser Schicksal sehr nah ging bot sie uns an aus ihrem aktuellen Wurf (J-Wurf) eine Hündin zu nehmen. Benny, der eigentlich eine Jette Tochter bekommen sollte um langsam in den Dummybereich starten zu können, wurde so ins kalte Wasser geschmissen. Er bekam das was man wohl einen Ferrari nennt - unsere Jamie. Sie ist ein Workaholic durch und durch. 

 

Nun hatten wir unser gelbes 3er Rudel. Die Mädels waren sofort eine Einheit, auch heute haben die beiden die engste Bindung im Rudel. 

ca. Sommer 2015

Lange wussten wir nicht ob es jemals Welpen geben sollte im unserem Zwinger. Die Angst war einfach riesig. Um so älter Lumi aber wurde um so mehr kam die Sicherheit, ja wir wollen weiter züchten. Da auch bei unserem Sohn Jannis mittlerweile der Hundevirus voll zugeschlagen hatte, bekam er im Sommer 2016 seinen ersten eigenen Hund unseren Rauhhaardackel Skipper

 

Die Zuchtpläne wurden konkretisiert und so kam Ende 2016 unser A-Wurf auf die Welt. Der aller erste Welpe dem Lumi das Leben schenkte war eine schwarze Hündin, sie musste einfach bleiben. Das ist unsere Ahsoka Tano. Den Namen sollte eigentlich schon Jettes Tochter tragen, ausgesucht von Jannis. ;) 

Unser Rudel im April 2017

Mittlerweile hat Jamie unseren B-Wurf bekommen und Lumi ihren zweiten Wurf unseren C-Wurf. Unseren D-Wurf haben wir bereits auf den Weg gebracht und der E-Wurf ist in Planung. Es geht also weiter. Bei uns ist die Zucht ein Familienprojekt. Meine Mutter hilft mir bei der Geburt und der Aufzucht der Welpen, mein Vater baut Spielgeräte, Rampen und Wurfboxen. Wir freuen uns immer neue Welpen Menschen kennen zu lernen, helfen gerne bei Fragen und das größte für uns ist uns mit unseren Würfen zum Training zu treffen. 

Oma Erdnukkel, Tanja und Jannis beim Ausflug mit den B-chens 2018